Kreatives Denken als Mittel gegen das „Brett vorm Kopf“

Das Forum Aloisianum startet mit Dr. Hans Schachl als Vortragenden

„Kreativität ist nicht etwas ist für „Künstler-Spinner“, sondern hat große Bedeutung für Wirtschaft, Wissenschaft und Alltag“, davon ist Dr. Hans Schachl überzeugt. In seinem hochinteressanten Vortag zum kreativen Gehirn eröffnete er die Veranstaltungsreihe Forum Aloisianum am 22.11.2018 in der frisch renovierten Schulbibliothek.

Dass es Kreativität erfordert, um innovativ zu handeln, um Ideen zu entwickeln und um Probleme zu lösen, ist für den ehemaligen Rektor der Privaten Pädagogischen Hochschule eine essentielle wissenschaftliche Erkenntnis, die Konsequenzen einfordert. Ein globales, persönlichkeitsbildendes und nachhaltiges Verständnis von Bildung muss Individualität und Kreativität von Lernenden zulassen. „Heureka“-Momente entstehen oft nicht in Phasen der Wissensvermittlung, sondern in Ruhephasen – nur in diesen kann das Gehirn komplexe Problemlösestrategien entwickeln.

Nach einem „Crash-Kurs“ zur Anatomie des Gehirns und der Bedeutung der Bewegung für das Gehirn beantwortet Dr. Hans Schachl schließlich die Frage „Was soll Bildung also sein?“: „Wir brauchen ganzheitlich gebildete Menschen mit Wissen und vor allem Kreativität, Kritik- und Problemlösefähigkeit.“

Der Auftakt des Forum Aloisianum war ein nachhaltig bewegender, bildender, aber auch vergnüglicher Abend für das Publikum und so fand auch Wilhelm Busch in Dr. Schachls Vortrag Platz: „...sondern auch der Weisheit Lehren muss man mit Vergnügen hören!“

Mag. Katrin Steinherr

Anbei das Skipt zum Vortag: